Basis des Entwurfs ist das Prinzip der Heterogenität. Aufbauend auf der Vielfalt von Bauträgern, Autoren und stadträumlichen Situationen suchen wir nach einem gemeinsamen Nenner, der das Ganze zu einer gestalterischen Einheit verindet: Diversité dans l’Unité! Betrachtet wird nicht nur der Block oder Baukörper, sondern der urbane Zwischenraum, also Straßen, Gassen und Plätze. Baufeldübergreifend gelten individuelle Gestaltungsregeln für diese «Bänder». So können ihre spezifischen Eigenheiten gestärkt werden. Vorgegeben wird, dass alle Gebäude mit ihrem architektonischen Ausdruck einen Bezug zur industriellen Vergangenheit des Areals aufnehmen. Die gestalterischen Mittel sind frei und können aus ganz unterschiedlichen Themen abgeleitet werden, z.B. aus der Materialität, der Volumetrie, Konstruktion, der Physiognomie oder dem Farbkanon. Jedes Baufeld muss einen Beitrag an die Nachbarschaft leisten, wie z.B.: KiTa, Pflanzgarten, Werkstätten.